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Ostereier färben mit Wildkräutern

Natürlich schöne Eier zu Ostern

Der Frühling naht und mit ihm das Ende der Fastenzeit und das darauffolgende fröhliche Osterfest. Ein besonderes Highlight für Familien ist das traditionelle Eier färben, das üblicherweise am Karfreitag stattfindet. Die Vorfreude ist groß, endlich wieder zu schlemmen und die bunten Eier bei einem ausgiebigen Osterfrühstück zu genießen. Die Genusswirtinnen vom Hotel Bergheimat am Hochkönig haben hierfür ein besonders schönes Rezept zum Ausprobieren für zu Hause für Sie vorbereitet: Eier färben mit Wildkräutern.

Doch bevor es zum Oster-Rezept geht: Woher kommt eigentlich der Brauch des Eierfärbens?

Zum Brauch Ostereier färben

Im Salzburger Land, in dem sich auch die Region Hochkönig befindet, wird traditionell ab Aschermittwoch bis zum Karsamstag gefastet. Heutzutage wird häufig auf Genussmittel wie Alkohol oder Süßigkeiten verzichtet. Früher wurden des Öfteren tierische Produkte weggelassen. Da die Hühner jedoch weiterhin fleißig ihre Eier legten, wurden diese gekocht und haltbar gemacht. Um zwischen den frischen und den „alten“ Eiern zu unterscheiden, wurden diese anschließend rot gefärbt – die rote Farbe soll darüber hinaus auch an das vergossene Blut Jesu Christi erinnern. Diese Tatsachen legten den Grundstein der bunten Ostereier, die traditionell erst nach der Weihe im Gottesdienst am Ostersonntag gegessen werden.

Eierfarben aus der Natur

Anstelle von gekauften Lebensmitteln sorgen gerade echte Lebensmittel bei den Ostereiern für einen schönen und natürlichen Look. Besonders gut zum Färben der Eier eignen sich neben Rote Beete und Rotkohl auch farbintensive Gewürze wie Kurkuma, Zwiebelschalen oder Tee. Frische Kräuter verleihen den Eiern mit ihrem feinen Blattmuster das besondere Tüpfelchen auf dem i.

Schmuckstücke aus der Natur: Eier färben mit Wildkräutern

Gefärbte Eier im Osternest

Natürlich schöne Ostereier mit Wildkräuterdekor

Bevor Sie mit dem Färben der Eier beginnen, benötigen Sie erst einmal frische Kräuter von den umliegenden Wiesen und Wäldern. Bei einem gemütlichen Spaziergang sammeln Sie nach Lust und Laune diejenigen Kräuter, die Ihnen am besten gefallen. Diejenigen, die einen eigenen Kräutergarten zu Hause haben, bedienen sich einfach daraus. Eine besonders ausgefallene Zeichnung bieten Kleeblätter, Petersilie, Löwenzahn und Hahnenfuß. Danach geht es ab in die Küche und das Eier färben kann losgehen!

Was Sie zum Eier färben mit Wildkräutern alles brauchen:

  • rohe, weiße Eier – Blattmuster kommt darauf besonders schön zur Geltung
  • frische Kräuter, z. B. Petersilie
  • etwas Eiweiß
  • einige braune Zwiebeln
  • 1,5 l Wasser
  • etwas Öl
  • Pinsel und bei Bedarf Nagelschere

Eier färben mit Wildkräutern – Schritt für Schritt Anleitung

  1. Zu Beginn die gesammelten Kräuter mit der Oberseite nach unten auf einer alten Zeitung ausbreiten und für etwa 2-3 Stunden welken lassen.
  2. Danach die welken Blätter auf der Oberseite mit Eiweiß bepinseln und kopfüber auf die Eierschale kleben. Das gesamte Blatt sowie die Spitzen sollten gut festgeklebt werden. Stiele, die nicht gut anhaften, am besten mit der Schere abschneiden.
  3. Die beklebten Eier müssen nun für 24 Stunden im Kühlen getrocknet werden.
  4. Nun werden die Eier mit Naturfarben eingefärbt und gekocht – für einen klassischen Look: ein Farbsud aus braunen Zwiebelschalen.
  5. Für den Zwiebelsud kommt eine Handvoll Zwiebelschalen in 1,5 Liter Wasser, das 20 Minuten dahin köcheln soll. Danach werden die Schalen abgegossen und der Sud in einem Topf aufgefangen. Die beklebten Eier werden dann für ca. 8 Minuten im heißen Zwiebelsud gekocht.
  6. Nach dem Kochen werden die Eier erst einmal in kaltem Wasser abgeschreckt. Anschließend werden die Kräuter vorsichtig heruntergezogen und die Eier mit etwas Öl eingerieben. Das Ergebnis: Wunderschöne Eier mit herrlichem Kräuterdekor!

Probieren Sie für das kommende Osterfest die Färbetechnik mit Wildkräutern aus und erfreuen Sie sich hinterher an natürlich schönen Ostereiern!

Salzburger Tradition: Eier pecken beim Osterfrühstück

Eine gelebte Tradition unter Familien im Salzburger Land ist an Ostern das sogenannte Eier pecken. Hierbei werden jeweils die Spitzen der hart gekochten Ostereier aufeinander geschlagen. Der Besitzer des Eis, welches heil geblieben ist, gewinnt. Für diesen Brauch sind frische Eier vom Bauern empfehlenswert – vor allem Eier von jungen Hühnern weisen in der Regel eine dickere Schale auf.

Freilandeier aus Mühlbach am Hochkönig

Bauer Patrick kümmert sich um die Hühner (c) wildbild

Frische Eier vom Bauernhof

Das Hotel Bergheimat bekommt ihre frischen Eier vom benachbarten Bauernhof Steingut. Werfen Sie mit dem Video einen Blick auf den Mühlbacher Bauernhof, auf dessen Wiesen glückliche Hühner viel frisches Gras bekommen und im großen Stall ihre Eier legen. Unter diesen Bedingungen schmecken die Eier letztendlich besonders gut.

Wir wünschen Ihnen frohe Ostern mit herzlichen Grüßen vom Hochkönig!

Ihre Genusswirtinnen Sieglinde und Nathalie vom Hotel Bergheimat in Mühlbach

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