Feiern von 25. August bis 28. Oktober 2012
Der Bauernherbst wird zur Erntezeit mit über 2.000 Veranstaltungen in Salzburg gefeiert. Tradition, Brauchtum und altes Handwerk werden so zu neuem Leben erweckt.
Wandern Sie von Alm zu Alm und erleben Sie einen der fröhlichen Almabtriebe.
Das diesjährige Schwerpunktthema „G’sund im Bauernherbst“
hat durch die gesunden Kulinarischen Köstlichkeiten eine sehr appetitliche Seite.
Für eine gesunde Seele sind aber auch das fröhliche Feiern und das genussreiche Wandern in Salzburgs paradiesischer Herbstlandschaft ein wichtiger Grundstein!
In diesem Jahr kann man erfahren, wie man sich „G’sund“ durch den Bauernherbst bewegen kann: Einerseits geht es natürlich um die gesunden, frischen Produkte unserer Salzburger Bauern, die sie veredelt ab Hof verkaufen und die von den Bauernherbst-Wirten „G’sund auf den Tisch“ gebracht werden.
Es geht aber auch darum, sich beim Wandern oder Biken gesund und umweltfreundlich zu den Attraktionen des Bauernherbstes zu bewegen.
In diesem Bauernherbst wird so manches Geheimnis aus der Apotheke Gottes gelüftet: Hollereinreibe (aus Holunder), Mankeifett (Murmeltiersalbe) oder Kräutermischungen sind nur einige Beispiele dazu. Bodenständige Gesundheitsanwendungen wie Steinölmassagen oder Heubäder können für „Alpine Wellness“ und für „G’sundheit“ im Bauernherbst sorgen.
Echte Volksmusik darf nicht fehlen
Besonders stimmungsvoll sind die von Musik begleitete Wanderungen von Alm zu Alm – diese Wanderungen nennt man “Almroas”. Im Bauernherbst finden aber auch viele Musikantentreffen statt.
Neben den traditionellen Musikinstrumenten wie Hackbrett, Zither, Gitarre, Akkordeon oder Blasinstrumente geben speziell im Gebirge originelle Instrumente den Ton an.
Die Mühlbacher Holzmusi spielt auf jahrhunderte alten Holzinstrumenten und die Saalfeldener Holzmusik spielt auf hölzernen Fabelinstrumenten wie einem Drachen, einer Schlange oder einer Goaß (Ziege).
Mitunter kann das älplerische Brauchtum ganz schön wild sein, wie z.B. beim “Fußhakeln”. Dabei liegen die beiden Kontrahenten auf dem Rücken und jeder versucht, den Gegner auf die Seite zu legen. Ein Spaß für Kämpfer wie auch für die Zuschauer.
Ein Fest für den Namenspatron
Kirtage sind eine bunte Kombination aus Bauernmärkten, Jahrmarktsvergnügen
und volksmusikalischen Einlagen. Kirtag, oder auch Kirchtag, wird einmal im Jahr abgehalten. Zumeist am Namenstag des Patrons der örtlichen Kirche, des Dorfes oder des Bundeslandes.
Ruperti-Kirtag in Salzburg
Der bekannteste Kirtag in Salzburg ist der “Ruperti-Kirtag”. Gefeiert wird in der Stadt Salzburg jeweils an den Tagen um den 24. September – dem Namenstag des Salzburger Landesheiligen. Ein Fest für Jung und Alt, an dem man auch gerne einmal in “Tracht” erscheint.
Rupertus, der Salzburger Landesheilige kam vor rund 1.300 Jahren aus Worms in die Stadt Salzburg. Hier gründete er das Kloster St. Peter, das älteste Kloster überhaupt in Österreich. Eine weitere Gründung von Rupertus ist das Frauenkloster Nonnberg, welches das erste Frauenkloster in den Alpen war.
Zu jener Zeit begann der Salzhandel zu florieren. So kommt es, dass man St. Rupertus meist mit einem Salzfass abgebildet sieht.
Die Feste im Salzburger Bauernherbst sind in erster Linie Feste des Dankes.
Erntedankzeit ist von August bis Oktober.
Bei einem Gottesdienst in der Kirche wird die Ernte gesegnet. Schließlich soll der Dank für die Früchte aus Wald und Feld und für den hoffentlich gut verlaufenen Almsommer auch ganz oben ankommen.
Dann geht’s ans Feiern. Es versteht sich, dass beim Fest Erntefrisches auf den Tisch kommt.
Dass es bei den Bauernmärkten ausschließlich Selbstgemachtes zu kaufen und zu Verkosten gibt, versteht sich von selbst. Mit Freude zubereitet und liebevoll eingepackt.
Von Honig über Marmeladen, Brot, frische und eingelegte Käse, Speck und Würste, Bergkräuter bis hin zu Hochprozentigem, wie z.B. dem exquisiten Vogelbeerschnaps:
Aus den leuchtend roten Vogelbeeren der Eberesche entsteht der begehrte Edelbrand mit Marzipanaroma und rauchigen Akzenten.
Auch Handwerker bieten auf den Bauernmärkten ihre Werke an und weihen Interessierte in ihre Künste ein. Die Bauernmärkte sind ideale Plätze, um echte und typische Souvenirs zu erstehen!
„Salzburgerisch aufgetischt” werden regionale Produkte
Die Salzburger Bauernherbst Wirte sind leicht am Bauernherbst-Zeichen zu erkennen.
Auf ihren Speisekarten finden sich traditionsreiche Gerichte, zubereitet aus erntefrischen und heimischen Spezialitäten.
Knoflkas und Bauerngselchtes, Speck und würzige Würste, Bratln und Krapfen, Kasnockn und Kaspressknödel – deftig und köstlich Salzburgerisch!
Salzburgs Genussregionen kredenzen Köstlichkeiten von der “Salzkammergut Reinanke” (Fischspezialität) über die “Lungauer Eachtling” (delikate Kartoffel) bis zum “Tennengauer Almkäse”.
Trachtenmode liegt im Trend
Die Vielfalt an Trachten im Salzburger Land ist groß. Fast jedes Tal hat hier seine eigene Tracht, die mit Stolz getragen wird, auch bei den zahlreichen Trachtenmodenschauen im Rahmen des Bauernherbstes. Natürlich im Mittelpunkt: Dirndl und Lederhose.
Typisch für die Festtrachten der Salzburgerinnen sind der schwarze Rock, das kunstvolle Mieder und die Schürze aus edlem Stoff. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Trachten im modernen Design, kunstvoll von Salzburger Schneidereien aus wertvollen Materialien erzeugt. Ganz voran die Firmen Gössl, Tostmann und das Salzburger Heimatwerk.
Der “Dirndlgwandsonntag” – zu Ehren der Hl. Notburga (Namenstag am 13. September) – wird am 09. September 2012 gefeiert.














