Hotel BergheimatHotel BergheimatHotel Bergheimat

Tag Archiv für Helmut Plenk

Vom Landhäusl zur Bergheimat Residenz

Baubeginn am 20. August 2012

Um- und Zubau Bergheimat 2012

Der letzte Umbau in der Bergheimat liegt nun schon 5 Jahre zurück.
2007 wurde unser Hallenbad komplett renoviert und der Wellnessbereich erweitert.
In den letzten Jahren war uns aber nicht langweilig, es gab immer wieder etwas zu renovieren um das Hotel ordentlich in Stand zu halten.

Letzten Sommer haben wir uns dann für einen weiteren großen Um- und Zubau entschlossen.
Wir haben nur wenige Unterkünfte für unsere Mitarbeiter und auch noch einige ältere Zimmer in rustikaler ***Stern Ausstattung mit Badezimmern aus den 80-er Jahren.

Diese Zimmer mit dem Namen “Mandlwand” bekommen nun unsere Mitarbeiter, so hat jeder sein eigenes Zimmer mit Bad, WC, TV und Telefon.
Wirtschaftlich benötigt man aber eine gewisse Anzahl von Zimmern, darum wird unser kleines Landhaus, welches in den 70-er Jahren gebaut wurde, umgebaut.

Das Erdgeschoß bleibt erhalten mit 3 Mitarbeiterzimmer, das Dach und die oberen 2 Zimmer werden abgetragen. Westseitig kommt eine Suite und in der ersten und zweiten Etage je 3 Suiten dazu.

Somit werden die 7 “verlorenen” Zimmer durch wunderschöne Suiten ersetzt.
Die Gesamtzimmeranzahl bleibt mit 36 gleich.

Ab Dezember stehen diese Suiten, benannt nach unseren Töchtern Nathalie und Stefanie, dann unseren Gästen zur Verfügung. “Sweet Nathalie”, “Sweet Stefanie” und “Sweet Zirbe” für Allergiker.

Unser traditioneller Stil mit Fichtenholz und Zirbenholz wird beibehalten,
natürlich mit einem zeitgemäßen Komfort und trendigem Ambiente.
Großzügige Badezimmer, lichtdurchflutet mit Glaselementen, mit einem Dopppelwaschtisch, einer Badewanne, einer riesigen, eben begehbaren Komfortdusche und Fußbodenheizung laden zum “Private Spa” ein. Selbstverständlich gibt es ein separates WC mit einem Bidet und Waschbecken. Diesen Luxus hat schon unser Senior Helmut Plenk in den 80er Jahren verfolgt und bei den bestehenden Zimmern gebaut.

Und dann geht es weiter in den Wohn-Schlafraum: Auf einen Kachelofen wollten wir nicht verzichten, strahlt er doch eine heimelige Gemütlichkeit aus.
In den XL Komfortboxspringbetten mit 200 x 210 Größe werden sich nicht nur große Menschen wohl fühlen. Edle Stoffe und Loden, in erdigen und roten Farben, verleihen diesem Raum eine angenehme Wärme. Große Fenster und Türen, verglast bis zum Boden, ermöglichen unseren Gästen einen atemberaubenden Blick in die Landschaft.

Alle Suiten sind ca. 50 bis 55 Quadratmeter groß und haben ein zusätzliches Schlafzimmer mit einem Doppel- oder Einzelbett. So haben in einer Suite bis zu 5 oder 6 Personen Platz. Familien, Paare die getrenntes Schlafen gewohnt sind, Freundinnen, Mutter/Vater mit Kindern, …. haben so eine ideale Unterkunft.

Viele Kleinigkeiten machen den Aufenthalt zu einem unvergeßlichen Urlaub, wie zum Beispiel 1 großer Flat-TV in jedem Zimmer (vom Bett aus fernsehen), eine “Maxi Bar” mit Segafredo Esprossomaschine, Bioteaque Teebar und Kühlschrank.

Schauen Sie im Facebook bei uns vorbei, dort gibt es einen wöchentlichen Baubericht. Oder schauen Sie persönlich bei uns vorbei. Wir haben noch bis 30. September geöffnet und der laufende Hotelbetrieb ist nicht eingeschränkt. In den Zimmern “Schneeberg” werden Sie auch während unserer Bauphase Ihre Ruhe geniessen, so wie Sie es bei uns gewöhnt sind.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihre

Sieglinde Kögl-Plenk mit Familie.

Sonnenwende am Hochkönig – Brauchtum und Tradition

Sonnenwende

Sonnwendfeuer Bergheimat

Eigentlich findet sie zweimal im Jahr statt.
Zur Wintersonnenwende auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. oder 22. Dezember erreicht die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont,
zur Sommersonnenwende am 21. Juni erreicht die Sonne ihren mittäglichen Höchststand über dem Horizont und auf der Südhalbkugel sind die Verhältnisse umgekehrt.

Die Sonnenwende im Juni ist bei uns in Mühlbach am Hochkönig immer etwas ganz Besonderes und wird heuer am 23. Juni 2012 gefeiert.
Schon früher, als ich ein Kind war, wurde diese Nacht bei uns in der Bergheimat gefeiert und wird jährlich wiederholt.
Schuhplattler, die Mühlbacher Holzmusi, die Mühlbacher Tanzlmusi und Weisenbläser wechseln sich mit musikalischer Darbietung ab. Es wird viel gelacht und getanzt an diesem Abend, aber sobald das Feuer entzündet ist und die Weisen durch die Dämmerung zu hören sind, kehrt eine beeindruckende Ruhe ein.

Unsere Gäste haben das Privileg, diese stimmungsvollen Bergfeuer von unserer Panoramaterrasse zu beobachten, es ist wahrlich ein Logenplatz.

Auf der Taghaube, entlang des Königsjodler über den Hochkönig bis zu den Mandlwänden sieht man Lichter und auf der anderen Seite beim Schneeberg bis hinüber zum Heukareck und zur Höllwand leuchten Feuer herüber.

Tage davor wird der Sonnwendhaufen auf der Wiese vor dem Hotel hergerichtet, mit Ästen, Tannach, Holz. Und es wird gehofft, dass der Haufen trocken bleibt, denn sonst muß mit Holzkisten, Papier und etwas Benzin nachgeholfen werden, um ein ordentliches Feuer zu bekommen. Unser Senior Helmut Plenk ist da unser Spezialist.

In den Salzburger Bergen wird die Sonnenwende traditionell mit großen und verstreuten kleineren Feuern gefeiert. Für die großen Feuer tragen die Anwohner und umliegenden Bauern schon lange im Voraus Holz zusammen, das zu hohen Türmen aufgeschichtet wird. Mancherorts wird ein regelrechter Wettbewerb daraus, wer das höchste Feuer errichtet. Am Abend beginnt dann das Fest: Brauchtum und Tanz stehen hier im Vordergrund. Gäste sind gerne eingeladen, den traditionell alpenländischen Tanz einmal auszuprobieren. Einiges an Übung und Geschick gehört allerdings schon dazu.

Schuhplattler "D'Hochgründegger"

Schuhplattler "D'Hochgründegger"

Die Hochgründegger Schuhplattler sind meine Lieblinge,
kernige Burschen vom “alten Schlag”, bei ihrer Vorführung bleibt echt kein Auge trocken ……
Diesen Abend sollten Sie sich nicht entgehen lassen!
Gerne schicke ich Ihnen ein unverbindliches Urlaubsangebot für die Sonnenwende am Hochkönig, dem Gipfel der Gefühle.
Ihre Gastwirtin Sieglinde.

Bergheimat – die Gründerfamilie – wie alles begann:

… Hätte die Sennerin Appolonia Singer von der Kopphütte dem Bergführer und Skilehrer Sepp Plenk Anfang der 1930er Jahre nicht den Kopf verdreht – es wäre alles anders gekommen….

Gr�nderfamilie

Gründerfamilie

Am 9. Mai 1932 heiratete Sepp Plenk seine „Loni“ und beide bewirtschafteten die Kopphütte als Gasthaus. Sohn Helmut, der heutige Seniorwirt, wurde am 12. Februar 1932 geboren. Im Dezember 1942 vernichtete jedoch ein Brand das Heimathaus der jungen Familie und sie zogen in das Austragshäusl des Kirchsteingutes, welches 1907 erbaut wurde.

Nachdem Sepp Plenk vom Krieg heimkehrte, begann ein neues Leben. Sohn Josef Plenk jun. „Seppi“ wurde 1943 geboren. Im September 1947 wurde das Bauholz vom Kleelehen, nahe dem Brennergut, geschlagen und es konnte mit dem Ausbau begonnen werden. Der Grundstein für die Bergheimat wurde damit gesetzt und am 20. Dezember 1949 wurde die Bergheimat eröffnet.

15 Betten, kaltes und warmes Fließwasser in allen Zimmern und eine gemütliche Gaststube erwartete die ersten Gäste. Und schon damals gab es eine Terrasse mit dem unvergleichlichen Panoramablick, den auch heute noch unsere Gäste genießen.

Auch Wellness gab es damals schon, mit eigenen Händen wurde 1953 eines der ersten Freibäder in der Region geschaffen und die Menschen kamen von weit her um zu Baden. Geheizt wurde das eisige Quellwasser von der Sonne.

1956 wurde wieder gebaut und auf 30 Betten aufgestockt mit einem schönen Speiseraum.

Am 12. Mai 1965 ehelichte Helmut Plenk seine Gertraud Reischer, die heutige Seniorwirtin „Traudl“. Am 16. November 19965 erblickte Tochter Sieglinde Apollonia das Licht der Welt. Gleichzeitig  wird die Bergheimat wieder vergrößert auf 50 Betten, es erfolgt ein Zubau und es gibt nun eine große Küche und alle Zimmer haben ein Bad oder Dusche mit WC. Der Skilift direkt am Haus ist perfekt um bei einem der 3 Plenks, alle Skilehrer, das Skifahren zu erlernen.

1969 wird die „Barbara Stube“ gebaut in der zünftige Hüttenabende gefeiert wurden, 1971 kam eine Sauna und ein Skikeller dazu.

Am 10. Oktober 1971 verstarb Sepp Plenk im 70. Lebensjahr.

Sohn Helmut übernahm die Bergheimat und die Skischule und 1972 wird das Hallenbad errichtet.

Am 23. April 1973 verunglückte Bruder Seppi tödlich bei einem Lawinenabgang auf der Ennskraxn in Kleinarl, wo er als Skischulleiter und Bergführer arbeitete.

1979 geht es weiter mit einem Zubau, über dem Hallenbad wird ein schöner Speisesaal und darüber 5 komfortalbe Zimmer gebaut.

1983 ist Tochter Sieglinde mit der Ausbildung an der Hotelfachschule in Bad Hofgastein fertig und am 18. April 1987verstirbt unsere Oma Loni Plenk im 76. Lebensjahr.

Am 20. Dezember 1989 wird das neu erbaute Appartementhaus mit 9 luxuriösen Gästezimmern eingeweiht und die Bergheimat feiert sein 40 jähriges Jubiläum.

In den 1990 er Jahren kommt frischer Wind in die Bergheimat, mehr dazu beim nächsten Beitrag!