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Archiv für 24. Juni 2012

Querschläger Open Air in Mühlbach am Hochkönig

Querschläger Open Air Konzert in Mühlbach am Hochkönig

Die Kultband aus dem Lungau von „entan Tauan“ tritt mit einem eigens für diesen Abend zusammengestellten Programm, aus wunderschönen, teils tiefgründigen Liedern von der im März 2012 erschienen CD „soweitsoguat“ und „oidn Hodan“, nun bereits zum dritten Mal in Mühlbach am Hochkönig zwischen Arthurhaus und Schweizerhütte auf.
Der erste Termin der Querschläger Sommertour 2012 am 30. Juni ist ein absoluter Höhepunkt: Denn die Bühne vor der atemberaubenden Kulisse des Hochkönigmassivs und seiner “Mandlwänd” ist schon ganz etwas Besonderes. Wer zu dieser Zeit in Mühlbach und in der Region Hochkönig ist, sollte sich dieses Konzert nicht entgehen lassen.

Die Lungauer Roots-Music-Blues-Formation rund um den genialen Liederschreiber Fritz Messner genießt seit Jahren Kultstatus. Ihre Musik ist kraftvoll, spielfreudig, multiinstrumentell, humorvoll und virtuos;
sie fängt den Zuhörer sofort ein und läßt ihn nicht mehr los, vom ersten Lied bis zum letzten Satz …….
Die Live-Auftritte der 7-köpfigen Band, die mittlerweile auf eine über 20-jährige Geschichte, davon 15 Jahre in der jetzigen Stammbesetzung, zurückblicken kann, haben weit über die Grenzen Salzburgs hinaus, Kultstatus erreicht.

Sollte das Konzert auf Grund der Witterung nicht als Freiluftveranstaltung durchgeführt werden können, findet die Veranstaltung im Kulturzentrum Knappenheim in Mühlbach am Hochkönig statt.

Der Lungauer Dialekt, der von zigtausend Menschen gesprochen wird,
ist ein Übergangsdialekt, der sowohl Merkmale des südbairischen Dialketgebietes
(Tirol, Kärnten, Steiermark) als auch des mittelbairischen Dialektgebietes
(Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich) aufweist.
So wie alle Dialekte wurde er in den letzten Jahrzehnten stark zurückgedrängt -
ein Grund mehr ihn zu singen, auch wenn es für das sogenannte “Business” nicht unbedingt förderlich ist…….
Die Band Querschläger wollen uns mit der Verwendung des Dialekts
nicht ab- oder andere ausgrenzen, sondern einen Anker in einer immer mehr vereinheitlichten und vernetzten Welt werfen, frei nach dem Motto:
“Global denken – lokal handeln und sprechen”

8. Hochkönigs Kumpellauf am 16. Juni 2012

Der 8. Hochkönigs Kumpellauf war der sportliche Gipfel der Gefühle am 16. Juni 2012.

Hochkönigs Kumpellauf

Hochkönigs Kumpellauf

Mehr als 230 Teilnehmer trotzten der Hitze beim traditionellen Hochkönigs Kumpellauf 2012 in Mühlbach am Hochkönig vor einem atemberaubenden Panorama!
Die besonders attraktive und anspruchsvolle Streckenführung vorbei an zahlreichen Hütten und Almen, über Wälder und Wiesen machen diese Berglaufveranstaltung jedes Jahr zu einem einzigartigen Erlebnis für alle Teilnehmer und Zuseher! So konnten auch heuer 36 Staffeln, Nordic Walker und über 40 Einzelläufer am Start bei heißen Temperaturen begrüßt werden!

Beim Staffellauf konnten sich dieses Jahr das Team „Schigymnasium Saalfelden 2“ mit einer Zeit von 1:49:00 behaupten! Zweiter wurde „Schigymnasium Saalfelden 1“ mit einer Zeit von 2:03:31 vor den Drittplatzierten des Teams der „6. Jägerbrigarde“ (2:06:17)

Neu war 2012 erstmals die Möglichkeit in einer 3er Staffel zu laufen: Der erste Platz ging hier an die Mannschaft „City Speed up“ mit Lokalmatador Thomas Wallner aus Bischofshofen und der Siegerzeit von 1:55:18.

Bei den Einzelläufern konnte die knapp 26 km lange Strecke mit einer neuen Rekordzeit durch Markus Stock 1:56:34 bezwungen werden. Bei den Damen gewann im Einzellauf Schwarzenbacher Micha mit einer fabelhaften Zeit von 2:27:56.

Viele Teilnehmer, super Stimmung, eine traumhafte Kulisse vor dem Hochkönig und tolle Preise machten den geschichtsträchtigen Kumpellauf auch in diesem Jahr wieder zu einer Laufveranstaltung der besonderen Art.
Wir gratulieren allen Teilnehmern, denn als Genusswanderer geht man für diese Tour 2 Tage ……

Karriere mit Lehre bei uns in der Bergheimat

Die Gastronomie und der Tourismus stellen für Österreich sehr wichtige Wirtschaftszweige dar.
Österreich setzt auf „Qualitätstourismus“.Karriere mit Kochlehre im Hotel Bergheimat

Wer seinen Gästen viel bieten will, braucht dazu bestens ausgebildetes Fachpersonal,
also vor allem auch Personen, die eine Lehre absolviert haben.
Die Beschäftigungsaussichten in Tourismus und Gastronomie sind im Allgemeinen als gut einzustufen, besonders für jene Fachkräfte, die spezielle Produktkenntnisse haben, die neben Englisch noch weitere Fremdsprachen beherrschen und sich Neuerungen und Trends nicht verschließen.
Die Berufs- und Ausbildungsentscheidung ist keine leichte Sache.
Es ist oft schwierig, aus der Vielzahl an Möglichkeiten jene auszuwählen, die zu einem passt
und in der man seine Stärken optimal einsetzen kann.

Die Lehre unterscheidet sich wesentlich von einer schulischen Ausbildung.
Man lernt die meiste Zeit nicht in einer Schule sondern in einem Unternehmen. Dort erwirbt man das für den Beruf notwendige fachliche Know-how. Mehrere Wochen geblockt besucht man 1 x im Jahr die Berufsschule. Eine gut ausgebildete Fachkraft muss nämlich auch über theoretisches Hintergrundwissen und eine solide Allgemeinbildung verfügen.

Derzeit gibt es rund 220 Lehrberufe in Österreich und davon 6 in der Gastronomie/Hotellerie und im Tourismus. Dort steht der Mensch im Mittelpunkt. Alle Berufe tragen dazu bei, dass Menschen sich wohl fühlen. Sei es, dass man ihnen ein gutes Essen zubereitet, sie in einem Restaurant, Café oder Gasthaus freundlich bedient, ihnen einen angenehmen und erholsamen Aufenthalt in einem Hotel ermöglicht oder die gesamte Organisation einer Reise reibungslos verläuft.

Freude am Umgang mit anderen Menschen – ohne diese persönliche Eigenschaft wird eine Beschäftigung in der Gastronomie und im Tourismus keinen Spaß machen. Wer viel mit Menschen zusammen arbeitet, sollte auch teamfähig und kommunikativ sein.
In Stoßzeiten kann es in den Betrieben schon ziemlich stressig zugehen.
Wer im Tourismus arbeitet,muss daher gute Nerven haben und belastbar sein.
Die Gastronomie- und Tourismusbetriebe machen dann ihre größten Umsätze, wenn viele Menschen Freizeit haben, also am Abend und am Wochenende. Wer in diesem Wirtschaftsbereich arbeiten will, muss flexibel und bereit sein, auch dann zu arbeiten, wenn andere frei haben.

Einer dieser 6 Berufe davon ist: Koch/Köchin
Sie sorgen dafür, dass anderen das Wasser im Mund zusammen läuft: Köche und Köchinnen arbeiten im Küchen- und Servicebereich von Hotels, Restaurants und Gaststätten.
Aber sie kochen nicht nur: sie erarbeiten auch Speisepläne, planen und organisieren den Einkauf der Zutaten und arrangieren die Gerichte appetitlich auf dem Teller. Außerdem
sind sie für die Einhaltung der Lebensmittelgesetze und der Hygienevorschriften verantwortlich.
Wichtige Ausbildungsinhalte während der 3 Lehrzeitjahre:
■ Lebensmittel bestellen, prüfen, lagern
■ Speisepläne und Menüfolgen erarbeiten
■ Speisen aller Art vor- und zubereiten, Buffets arrangieren
■ Hilfsmittel wie Messer, Küchengeräte pflegen und sauber halten

Im Laufe der letzten 20 Jahre wurden bei uns in der Bergheimat 11 Lehrlinge ausgeildet,
viele sind Ihrem Beruf treu geblieben und haben sich auch erfolgreich selbstständig gemacht.

Herbert Hettegger, unser erster Lehrling, hat sich den Traum eines eigenen Restaurants erfüllt und leitet gemeinsam mit seiner Frau Monika das von Falstaff und A’la Carte ausgezeichnete Golf-Restaurant Herbert Hettegger in Ottenschlag.

Andrea Rathgeb arbeitete einige Jahre auf dem Schiff bevor sie sich in Bad Hofgastein sesshaft gemacht hat. Mit Ihrem Mann betreibt sie sehr erfolgreich das Congress Cafe.

Alexander Reitinger machte sich nach einer Zeit als Küchenchef im Seniorenheim in Mühbach selbstständig und führt mit seiner Lebensgefährtin Michi in Pfarrwerfen seine Stoanei Bar und die Kupferzech mit großem Engagement.

Und nun zu unserer frisch gebackenen Jungköchen Stefanie Tietze.

Jungköchin Stefanie Tietze

Jungköchin Stefanie Tietze

Lehrling Stefanie Tietze

Lehrling Stefanie Tietze

 

Steffis erste Salzburger Nockerl

Steffis erste Salzburger Nockerl

Küchenchef Hanns Auer begleitete sie durch die Lehrzeit.
Steffi legte am 6. Juni die Lehrabschlussprüfung erfolgreich ab und wird ab morgen Ihre Erfahrungen im Clubhotel Aldiana in Mühlbach vertiefen.

Wir wünschen Steffi viel erfolg für die Zukunft und sind uns sicher, dass sie ihrem gelernten Beruf Köchin treu bleiben wird.

Sonnenwende am Hochkönig – Brauchtum und Tradition

Sonnenwende

Sonnwendfeuer Bergheimat

Eigentlich findet sie zweimal im Jahr statt.
Zur Wintersonnenwende auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. oder 22. Dezember erreicht die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont,
zur Sommersonnenwende am 21. Juni erreicht die Sonne ihren mittäglichen Höchststand über dem Horizont und auf der Südhalbkugel sind die Verhältnisse umgekehrt.

Die Sonnenwende im Juni ist bei uns in Mühlbach am Hochkönig immer etwas ganz Besonderes und wird heuer am 23. Juni 2012 gefeiert.
Schon früher, als ich ein Kind war, wurde diese Nacht bei uns in der Bergheimat gefeiert und wird jährlich wiederholt.
Schuhplattler, die Mühlbacher Holzmusi, die Mühlbacher Tanzlmusi und Weisenbläser wechseln sich mit musikalischer Darbietung ab. Es wird viel gelacht und getanzt an diesem Abend, aber sobald das Feuer entzündet ist und die Weisen durch die Dämmerung zu hören sind, kehrt eine beeindruckende Ruhe ein.

Unsere Gäste haben das Privileg, diese stimmungsvollen Bergfeuer von unserer Panoramaterrasse zu beobachten, es ist wahrlich ein Logenplatz.

Auf der Taghaube, entlang des Königsjodler über den Hochkönig bis zu den Mandlwänden sieht man Lichter und auf der anderen Seite beim Schneeberg bis hinüber zum Heukareck und zur Höllwand leuchten Feuer herüber.

Tage davor wird der Sonnwendhaufen auf der Wiese vor dem Hotel hergerichtet, mit Ästen, Tannach, Holz. Und es wird gehofft, dass der Haufen trocken bleibt, denn sonst muß mit Holzkisten, Papier und etwas Benzin nachgeholfen werden, um ein ordentliches Feuer zu bekommen. Unser Senior Helmut Plenk ist da unser Spezialist.

In den Salzburger Bergen wird die Sonnenwende traditionell mit großen und verstreuten kleineren Feuern gefeiert. Für die großen Feuer tragen die Anwohner und umliegenden Bauern schon lange im Voraus Holz zusammen, das zu hohen Türmen aufgeschichtet wird. Mancherorts wird ein regelrechter Wettbewerb daraus, wer das höchste Feuer errichtet. Am Abend beginnt dann das Fest: Brauchtum und Tanz stehen hier im Vordergrund. Gäste sind gerne eingeladen, den traditionell alpenländischen Tanz einmal auszuprobieren. Einiges an Übung und Geschick gehört allerdings schon dazu.

Schuhplattler "D'Hochgründegger"

Schuhplattler "D'Hochgründegger"

Die Hochgründegger Schuhplattler sind meine Lieblinge,
kernige Burschen vom “alten Schlag”, bei ihrer Vorführung bleibt echt kein Auge trocken ……
Diesen Abend sollten Sie sich nicht entgehen lassen!
Gerne schicke ich Ihnen ein unverbindliches Urlaubsangebot für die Sonnenwende am Hochkönig, dem Gipfel der Gefühle.
Ihre Gastwirtin Sieglinde.