Hotel BergheimatHotel BergheimatHotel Bergheimat

Archiv für 28. Dezember 2011

Genussregeln für Genießer und jene, die es noch werden wollen.

Geschmack und Genuss sind für mich als Salzburger Genusswirtin eine Leidenschaft.

Genusswirtin Sieglinde Kögl-Plenk

Genusswirtin Sieglinde Kögl-Plenk Hotel Bergheimat

Daher möchte ich Ihnen einen kleinen Einblick in die wunderbare Welt der kulinarischen Genüsse geben.

Eine gemeinsame Mahlzeit ist in vielen Familien auch heute noch ein wichtiger Ausdruck des Zusammenlebens. Und auch unsere Familie trifft sich zumindest ein Mal beim gemeinsamen Mittagessen. Es braucht auch nicht immer Feste und Feiern, um genießen zu können. Gönnen Sie sich Ihre persönlichen Genussmomente im Alltag –Sie werden sehen, wie gut es tut.

Genuss braucht Zeit.
Zeit ist besonders in unseren Tagen ein hohes Gut und will in vielen unserer Köpfe letztendlich ja auch verdient sein. Der Spruch „Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen“ hat heute mehr denn je, seine Gültigkeit. Planen Sie sich Ihre täglichen Genussmomente ein, in denen Sie wirklich „nur“ genießen und alles andere außer Acht lassen (eine aromatischer Abend-Tee als Betthupferl).

Genuss muss erlaubt sein.
Rechtliche, religiöse oder gesundheitliche Gründe müssen mit dem Genuss natürlich im Einklang stehen. Davon zu unterscheiden sind selbst auferlegte Verbote, die ein Genießen manchmal unmöglich machen. Aus welchen Gründen auch immer. Es gilt, diese zu relativieren und sich so manchem Genuss einfach hinzugeben.

Hausgemachte Marmeladen, Weingelee und Schmankerl im Hotel Bergheimat

Hausgemachte Marmeladen, Weingelee und Schmankerl im Hotel Bergheimat

Genuss ist individuell.
Genuss heißt „Auswählen, was gut tut“. Wenn es um kulinarische Genüsse geht, dann sind Sie bei uns in der Bergheimat goldrichtig. Sie werden auch in unserem Shop garantiert das eine oder andere Schmankerl für sich entdecken. Ob hausgemachte Marmeladen, Weingelee, Honig und Schnäpse aus der Region oder duftende Schafmilchprodukte und kostbare ätherische Öle und Wachse, hier schlägt das Urlauberherz höher.


Genuss geht nicht nebenbei.

Wir können kaum genießen, wenn wir viele Dinge gleichzeitig tun. Es soll einfach nur der Augenblick zählen, denn Genuss findet in der Gegenwart statt. Schenken Sie ihm mehr Aufmerksamkeit.

Genuss ist Maßhalten.
Das bedeutet im Gegensatz zur Völlerei, das Essen in Ruhe zu genießen und aufzuhören, wenn es am schönsten ist.

Genuss erfordert Erfahrung.
Genuss will erlernt sein. So können zum Beispiel wahre Weinkenner die einzelnen Geschmacksnuancen von Weinen bewusster wahrnehmen. Besonders schätze ich auch Fruchtsäfte aus den österreichischen Genussregionen. Bei einem Schluck naturtrüben Apfelsaft hat man das Gefühl, in einen frischen Apfel zu beißen. Besonders schätze ich  CARPE DIEM als alkoholfreie Alternative zu einem guten Essen. Bis zu 20 Aromen schmeckt man in jedem  einzelnen Tropfen und so macht dieses edle Getränk, in einem Weinglas serviert, jede Mahlzeit zu einem Genuss. Mit steigender Genussfähigkeit verbessert sich die Lebensfreude und infolge auch die Gesundheit.

Limettenburger vom Pinzgauer Rind

Limettenburger vom Pinzgauer Rind

Genuss ist alltäglich. Es braucht keine außerordentlichen Ereignisse, damit wir genießen können. Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die es neu zu entdecken und zu zelebrieren gilt.  Dazu reicht für manchen von uns der Duft oder der Geschmack einer Tasse Kaffee. Machen auch Sie sich jene Momente und Augenblicke bewusst, in denen Sie wirklich mit alles Sinnen genießen. Saisonales Obst und Gemüse zur richtigen Jahreszeit ist für mich ein Muss. Spargel im Herbst oder Erdbeeren im Winter, das ist nicht das Meine – für die Speisendekoration sind „eingeflogene“ Früchte natürlich eine Ausnahme. Und ein bisschen Exotik darf in einer kreativen Küche auch nicht fehlen.


Gesunde Ernährung und Genuss gehören zusammen.

In der heutigen Zeit, in der Herausforderungen, Zeitdruck und Leistungsanforderungen zum Alltag gehören und neben dem Beruf oft Haushalt und Kindererziehung noch zusätzlich bewältigt werden müssen, ist es wichtiger denn je, auf eine ausgewogene Ernährung und eine regelmäßige Integration von Genussmomenten in den Alltag zu achten. Sie werden Ihre Gewohnheiten zwar kaum von heute auf morgen umstellen können, mit etwas Ausdauer und Konsequenz wird es Ihnen sicher gelingen.

„Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurück lässt, ist bleiben“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Neu in unserem Team: Erhard als Tuina-Anmo-Praktiker

Erhard Plosky ist nicht nur unser Wanderführer im Sommer,
er ist als Gesundheitsförderer eine Bereicherung unseres Wellness-Teams und schenkt unseren Gästen mit seinen Tuina-Behandlungen pures Wohlbefinden.

m Hotel Bergheimat

Erhard Plosky Tuina Praktiker m Hotel Bergheimat

Die Bezeichnung TUINA ANMO kommt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin
und setzt sich aus verschiedenen Techniken zusammen.

TUI – Reiben, NA – Greifen, AN – Drücken, MO – Schieben

TUINA ANMO ist die Mutter aller manuellen Techniken, ihre Wurzeln haben eine über 5000 Jahre alte Geschichte. In der TUINA ANMO Praktik ist die wichtigste Aufgabe das Qi (unsere Lebensenergie) und das Xue (das Blut) in Bewegung
zu bringen. Sowie Yin und Yang ins Gleichgewicht zu bringen.
TUINA ANMO ist eine sehr wirkungsvolle Arbeit am Körper, sie wirkt durch die Kombination von Grifftechniken auf den gesamten Haut,- Muskel.- Sehnen- und Knochenapparat.
TUINA ANMO setzt genau bei Dysbalancen an, hilft die ins Ungleichgewicht geratenen Körpersysteme auszugleichen und unterstützt  den Organismus darin, seine Funktionen wieder in vollem Umfang wahrzunehmen.
TUINA ANMO wird eingesetzt zur Verbesserung von Beschwerden wie Verspannungen, Kopfschmerzen, Stress, Nervosität, Schlafstörungen, Müdigkeit, Energiemangel, Verdauungsprobleme u.ä.m., aber auch akute und chronische Schmerzen, sowie Funktionsstörungen des Bewegungsapparates  und im besonderen deren Prophylaxe.
TUINA ANMO eignet sich auch besonders gut zur Regeneration und zur Entspannung.
TUINA ANMO arbeitet mit der “5 Elemente Lehre“, den Meridianen mit ihren 365 wichtigsten Einflusspunkten, sowie der ganzheitlichen TCM Befundung.

Zu den größten Errungenschaften der Menschheit gehört für Erhard die Erkenntnisse der Traditionellen Chinesischen Medizin. Diese fantastische Art und Weise den Dingen auf den Grund zu gehen und Natur und Mensch in einer untrennbaren Einheit zu sehen, haben ihn schon immer fasziniert. Seine Arbeit ist keine ärztliche Tätigkeit und soll diese selbstverständlich auch nicht ersetzen. Vielmehr soll sie als Vorsorge oder ergänzende Gesundheitsförderung gesehen werden.

Unter Anwendung der ganzheitlichen Befundung in  der TCM, mit Zungen-,  Pulsbefundung, Befragung, Sehen und Hören, sowie Fühlen,  lässt sich die richtige Behandlungsstrategie, für jede Disharmonie finden.
Sein Bemühen ist es, immer die Wurzel einer gesundheitlichen Disharmonie zu erkennen und diese durch die geeignete Maßnahme wieder ins Gleichgewicht zu bringen bzw. die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Erhard ist auch ein Verfechter des “Barfuß Gehens” und er liebt wie ich das Kneippen in Mühlbach bei der Dorfmühle und den Barfußplatz oben beim Gipfelkreuz am Hochgründeck.

Frischer Wind kehrt ein

Ende der 70-er Jahre schickten mich meine Eltern in die Hotelfachschule nach Bad Hofgastein. Ich fühlte mich dort sehr wohl und schon bald war klar,
daß ich in die Fußstapfen meiner Eltern treten wollte.

In der Schule lernte ich auch meinen Mann Thomas Kögl kennen.
Gemeinsam gingen wir Mitte der 80-er Jahre ins Ausland. Nach Paris – in die Stadt der Liebe. Wir arbeiteten dort in einem englischen Reisebüro und sammelten viele Eindrücke.Anschließend kamen wir beide zurück nach Mühlbach.

Am 13. Oktober 1990 haben wir uns das JA-Wort gegeben.
Am 8. Oktober 1991 wurde unsere Tochter Nathalie geboren und am 9. Jänner 1995 erblickte unser Tochter Stefanie das Licht der Welt.

Thomas und ich durften von Anfang an unsere Ideen und Vorschläge einbringen.
Gemeinsam haben beide Generationen, jung und alt, viele Entscheidungen getroffen und wir planten und bauten dann die Bergheimat aus.

Im Frühjahr 1994 wird das Wintergartenrestaurant und die Hotelbar gebaut.
Im Frühjahr 1995 bekommen wir unsere erste Wellnessanlage mit 3 Kabinen, Kneippbecken und Wärmeliegen. Ein wichtiger Schritt, unsere Gäste werden immer anspruchsvoller! Durch diesen Zubau entsteht auch die Panoramaterrasse mit dem unvergleichlichen Ausblick ins Tal und zum Hochkönig, dem Gipfel der Gefühle.
Im Frühjahr 1998 geht es weiter mit einem riesigen Um- und Zubau. Die heutigen “Schneeberg” Zimmer werden vergrößert, bekommen neue Badezimmer und entsprechen somit dem 4 Sterne Standard. Der Turm mit Stiegenhaus und Lift und der Hoteleingang entsteht.
Am 20. Dezmber 1999 feiert die Bergheimat ihr 50-jähriges Jubiläum.
Im Frühjahr 2002 wird die Hotelhalle und die Reception (DIE Freude für mich – endlich Platz) ausgebaut.
Im Frühjahr 2007 wieder ein großer Zubau: Das Hallenbad wird renoviert und es kommen 2 wunderschöne Wellness-Liegeräume und die Panoramaterrasse dazu.

Im Dezember 2009 hat die Bergheimat ihr 60-jähriges Jubiläum und wir feiern dieses Jubiläum gemeinsam mit einer riesigen Gästeehrung. Als große Überraschung bekommen wir von meiner Mutter Traudl unser Familienwappen, welches sie nach vielen Recherchen ausfindig gemacht und neu malen lassen hat.

Dazwischen wird natürlich immer wiederr renoviert und es werden viele Dinge angeschafft, von denen unsere Gäste oft nichts direkt sehen wie Heizung, Lüftung, Technik, Quellfassung, …..

Und nun zu meinen Eltern:
Mein Vater Helmut legt im April 1995 nach 40 Jahren Tätigkeit im Salzburger Berufsskilehrerverband und nach 32 Jahren Leitung der Mühlbacher Skischule seine Tätigkeit zurück. Am 17. Dezember 1999 erhält mein Vater Helmut das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um den Fremdenverkehr im Land Salzburg.

Als hauseigene Buchhalter und Finanzminister, mahnt er jedoch noch des Öfteren zur Vorsicht! Hin und wieder findet er die eine oder andere Rechnung in seinem Fach, gerne auch mal Berufsbekleidung – aus dem Hause Gössl oder Sportalm.
Und dann freut er sich doch wieder, wenn er eine neue Geschirrserie oder ein Dekostück im Hause sieht, das eigentlich gar nicht im Finanzplan stand.Seine Stirnfalten wandeln sich dann in ein verschmitztes Lächeln und er gibt mir seine berühmte NUSS.

Und meine Mutter Traudl, die gute Seele des Hauses.
Sie hat schon in jungen Jahren den ersten frischen Wind in die Bergheimat gebracht, als Sie 1965 in die „Einöde“ am schönen Hochkönig kam.
Der Charme meines Vaters siegte auch bei ihr!
Ihre Liebe zur Perfektion und Dekoration sieht man im ganzen Haus.
Und da sie auch handwerklich sehr begabt ist, flitzt sie sogar manchmal in Malerbekleidung und mit dem Pinsel in der Hand durchs Haus.

Eigentlich sind  beide schon längst in Pension, doch ihre Liebe zur Gastfreundschaft lässt sie auch heute noch fasst unermüdlich werken.
Beide pflegen die abendliche Gästebetreuung mit einer aufrichtigen Herzlichkeit,
und so dürfen wir „jungen“ am Abend auch einmal ein paar Stunden die Familien-und Zweisamkeit genießen.

Unsere Tochter Nathalie hat im Mai 2009 die Ausbildung als Hotelkauffrau, ebenfalls an der Hotelfachschule in Bad Hofgastein, erfolgreich absoviert. Nach der Schule hat sie im Sommer 2009 bei uns in der Bergheimat im Service mitgearbeitet. Danach hat Sie berufliche Erfahrung in verschiedenen Hotels in Österreich und zuletzt in England gemacht. Seit Anfang Dezember 2011 arbeitet sie nun an der Reception eines der besten Hotels in Fiss/Tirol und der Beruf macht ihr unglaublich viel Spaß, sodaß sie in einigen Jahren heimkommen will und die Bergheimat in 4. Generation führen möchte.

Stefanie besucht derzeit das Gymnasium Sankt Rupert in Bischofshofen und möchte dort 2013 maturieren. Wie es beruflich weitergeht steht bei Stefanie noch in den Sternen ….

Thomas und ich haben natürlich auch schon Pläne für die Zukunft, welche, das erfahren Sie persönlich von uns.

Vanillekipferl am Gipfel der Gefühle


Ganz ohne Keksbacken geht es doch nicht im Salzburger Advent, auch wenn dieses Jahr noch kein Schnee vor der Bergheimat Haustür liegt und das Wetter eher zum Wandern als zum Backen einlädt.
Als Genusswirtin verrate ich euch mein Lieglings-Vanillekipferl Rezept. Die große Menge an verschiedensten Kekskreationen für unsere Weihnachtsgäste zaubern dann Souschef Dominik und Küchenchef Hanns.

Für 2 Backbleche braucht man:
280g glattes Mehl
210g Butter
70g feinen Wiener Mehlspeiszucker
100g fein geriebene Walnüsse
100g fein geriebene Haselnüsse

Die Zutaten mischen, den Teig mindestens 1 Stunde rasten lassen, eine Rolle formen und Kipferl drehen, bei 160° im vorgeheizten Rohr ca. 15-17 Minuten backen und warm mit Wiener Staubzucker und Wiener Vanillezucker bestreuen und vorsichtig wälzen.

Sollten noch ein paar Kipferl übrig bleiben, dann habe ich noch ein köstliches Rezept für ein himmlisches VANILLEKIPFERLPARFAIT:

2 Dotter, 1 Ei, 90g feinen Zucker und 1 Kaffeelöffel Vanillezauber von Spar Premium ganz hell und cremig aufschlagen, mindestens 10 Minuten. 250 ml Schlagobers cremig schlagen und unter die Dottermasse heben.
Einige Vanillekipferl zerbröseln und ebenfalls dazumischen. Förmchen mit Wasser ausspülen und mit Folie auslegen. Diese halb mit Masse füllen, dann eine dünne Schicht zerbröselte Kipferl und wieder mit Masse bedecken, Folie als Schutz oben drüber und im Tiefkühler einfrieren.

Gutes Gelingen wünscht euch Sieglinde
Vanillekipferl Genusswirtin Bergheimat